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Am Neujahrstreffen der Sprachbrücke gab es viele Absagen und Krankmeldungen. Nur 7 Menschen kamen zusammen, die sich kaum kennen, und plötzlich entstanden viele intensive Gespräche und neue Kontakte: Jobangebote, jemand hatte einen Frisörsalon eröffnet, eine arbeitete in einem neuen Projekt für von Gewalt betroffene Frauen, Ausbildungsplätze für Teilnehmer*innen anderer Projekte ergaben sich…

Erfahrungen aus den Übersetzungssituationen machten deutlich, wieviele Themen für Menschen, die nicht deutsch sprechen, problematisch sind: Medienkonsum, Förderzentrum, Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Kinder usw. Und wieviel Licht die Sprachmittler*innen immer wieder ins Dunkle bringen und damit zum sozialen Frieden beitragen: „Manchmal kommen die Leute zum Gespräch mit dem Lehrer und sind so genervt und streitbereit. Und dann merke ich: nach dem Gespräch sind sie ruhiger und zufriedener, wenn sie rausgehen.“ (Anni, für bulgarisch – Name geändert)